Stoffe für Geschichten
Regionale deutsche Wolle, eigene Stoffe und Einzelanfertigung in meinem Atelier
Wolle von ausgewählten Schäfereien
Für meine Stoffe verwende ich Wolle von ausgewählten Schäfereien und Zuchtbetrieben, überwiegend aus ökologischer Haltung. Ich kenne die Herkunft des Rohstoffs und wähle die Wolle gezielt für meine Stoffe aus.
Gemacht, um getragen zu werden
Für draußen, für jeden Tag und für viele Jahre.
Die Oberfläche bleibt lebendig und zeigt noch etwas von der Faser, aus der sie entstanden ist. Der Stoff wirkt charaktervoll, aber nicht grob, und verbindet sichtbare Struktur mit einer ruhigen, klaren Erscheinung.
Die Schnitte bleiben bewusst klar und zurückhaltend. Details und Form ordnen sich dem Material unter, damit seine Struktur und Farbe die Wirkung des Kleidungsstücks bestimmen.
Zwei Wege, die Wolle zu verarbeiten
Zwei regionale Wollarten – und für jede das Verfahren, das ihre besonderen Eigenschaften am besten zur Geltung bringt.
Bei der Merinowolle hebt das Streichgarn ihre natürliche Bauschigkeit und Flauschigkeit hervor.
Bei der Pommernwolle bringt das Halbkammgarn die feine Unterwolle und zugleich die langen, festen Haare zur Geltung. Diese langen Fasern sind für die übliche industrielle Verarbeitung zu lang – anstatt sie zu kürzen, habe ich das Verfahren an die Wolle angepasst.
Vom Schaf zum Stoff
Vom ersten Moment der Schur bis zum fertigen Stoff: Jeder Schritt ist Teil der Geschichte.
Die Wolle wird sortiert, vorbereitet, versponnen, gezwirnt und gewebt – fast vollständig in Deutschland. Nur das Waschen der Wolle findet in Belgien, nahe Aachen, statt.